In Hälfte zwei holt Stinstedt noch Remis 

Stinstedt. Mit einem Punkt im Gepäck kehrte die SG Stinstedt in der Fußball-Landesliga vom FC Verden 04 heim. Mit 2:2 trennten sich die Vereine.
 

Die Gäste machten es den Hausherren in der ersten Halbzeit besonders leicht, denn die Südkreisler agierten zu harmlos und zeigten bei den Führungstoren der Verdener kaum Gegenwehr. Allerdings hatten die Gastgeber mit Stefan Wöhlke einen Torwart im Team, der mit tollen Paraden auch einen möglichen Sieg der Gäste verhinderte.

Die Verdener gingen nach einem harmlosen Ball (22.) durch Tyark-Hendrik Füst, der den Ball mit der Brust mitnehmen konnte, in Führung. Drei Minuten später griffen die Stinstedter wieder nicht ein: Maximilian Schulwitz machte das 2:0.

Taktische Umstellung

In der Halbzeitpause fand SG-Coach Stefan Gehlhaar die passenden Worte, brachte Timo Ostermann und änderte auch die Taktik. Gleich nach Wiederbeginn gelang Martin Roes (48.) der Anschlusstreffer. Die SG Stinstedt setzte den FC Verden jetzt immer mehr unter Druck. Am Ende eines Angriffs wurde Mirco Temp im Strafraum umgemäht. Den Strafstoß schoss Roes unhaltbar zum 2:2 ein. Jetzt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, das Ergebnis änderte sich aber nicht. „Aufgrund der schwachen ersten Halbzeit und der Steigerung im zweiten Durchgang bin ich mit dem Punkt sehr zufrieden“, stellte Gehlhaar fest. (jk)

SG Stinstedt: Janßen – Hardt, Jacobsen, Darr, Neif – Behrens, Harrer (86. Teute), Christoph Roes, Krüger, Martin Roes – Bauermeister (46. Ostermann)
Tore: 1:0 (22.) Tjark Füsth, 2:0 (25.) Maximilian Schulwitz, 2:1, 2:2 (48./60) Martin Roes

Der Sturmlauf der Ü32 wird nicht belohnt - 1:1 gegen FAW

Die Alte Herren der SG Stinstedt/Düring und die SG Frelsdorf/Appeln/Wollingst trennten sich 1:1-Unentschieden. Es entwickelte sich von der ersten Minute an ein Sturmlauf in Richtung Gästetor. Unsere Ü32 erspielte sich Chance um Chance, scheiterte aber immer wieder am starken Torwart Olaf Eggert. Auch ein Strafstoß von Uwe Bersziek fand nicht den Weg ins Tor. Und so kam es, wie es kommen musste. In der 33. Minute ging FAW durch ein Freistoßtor von Ingo Harz mit 1:0 in Führung. Zu diesem Zeitpunkt sehr glücklich für die Gäste, die bis dahin nicht eine Torchance vorweisen konnten. Auch in der zweiten Halbzeit entwickelte sich Einbahnstraßenfußball in Richtung Frelsdorfer Tor. In der 52. Minute war es dann Andreas Cordes, der nach einem Eckball den Ball zum hochverdienten 1:1 in die Maschen setzte. Die Ü32 spielte weiter auf Sieg, wurde aber für ihren großen Aufwand nicht mehr belohnt. So musste man sich am Ende mit nur einem Punkt begnügen.

 

Aufstellung: Karth - Schriefer, Baltrusch, Plump, Stecher (36. Cordes) - Jaschke, Bersziek, Gose, Synowzik, Böden (36. Warnke) - Schröder

EINE UNGLÜCKLICHE NIEDERLAGE

Die SG Stinstedt war in der Fußball-Landesliga ganz nah an einen Punktgewinn, doch viele Torchancen wurden vergeben und so entführte der TSV Ottersberg mit einem 1:0-Sieg die Punkte.

Insbesondere in der ersten Halbzeit erspielten sich die Stinstedter viele Möglichkeiten. Martin Roes (2.) schoss frei vor dem Kasten über das Tor und nach einer Flanke von Ricardo Riemann (4.), traf Eduard Krüger nur die Latte. Dann zeigte Torhüter Torben Janßen (8.) eine Riesenparade, als Nicklas Falldorf abgezogen hatte. Als Marvin Behrens (26.) im Strafraum der Ottersberger aufgetaucht war, retteten Jan Schröder und Torhüter Leon Paul Seeger gemeinsam. Krüger spielte in der 43. Minute auf Christoph Roes, doch wieder kratzte Jan Schröder den Ball von der Linie. Nach einer Ecke von Riemann (44.) kam Malte Wencke zum Abschluss, doch erneut rettete Schröder auf der Linie. Riemann und erneut Behrens gelang es vor dem Halbzeitpfiff nicht, den Ball im Tor unterzubringen. Nach dem Wechsel hatten die Gäste mehr Zugriff auf das Spiel. Als Wencke über den Ball getreten hatte, stand Nisar Artris völlig frei, doch Janßen parierte bravourös. Dann doch das 0:1 für die Gäste (56.). Nicklas Falldorf spielte auf Christoph Drewes und der brachte den Ball sicher unter. Wenig später traf Egzon Percani lediglich den Pfosten und der gleiche Spieler schoss einen Freistoß (68.) am Stinstedter Tor vorbei. Die große Chance zum Ausgleich ließ Martin Roes (80.) liegen, als er an Torwart Seeger schon vorbei war, den Ball aber auch am Tor vorbei schob. „Meine Mannschaft hat sich für den großen Aufwand nicht belohnt, hat aber auch zu viele Möglichkeiten liegen gelassen“, stellte Trainer Stefan Gehlhaar am Ende fest.

SG Stinstedt: Janßen – Hardt, Darr, Wencke, Neif (82. Martens) – Christoph Roes, Harrer, Krüger, Behrens, Martin Roes – Riemann (65. Bauermeister).